Dickicht der Angst by Mr1470x published on 2019-08-10T13:11:20Z Einst, da ich bittre Tränen vergoss, die Welt dreht sich von mir, mein Herz zerfloss da hört' ich von Fern die Töne erklingen, die Botschaft von Gram und Missgunst bringen. Die Früchte eines dürren Rebstocks trocknen trostlos am Ast an dumpfen Friedhofsglocken Ihr Saft benetzt meinen dürstenden Mund weckt Bilder aus lang vergessnem Grund Die honigsüßen Worte der Liebe verhallen die Wonne, die Freud und die Hoffnung zerfallen zu Staub aus der Asche der ewigen Lust der Stachel der Torheit steckt mir tief in der Brust Ein dichter Wald aus längst vergessnen Worten führt in die Wüste aus schneidenden Dornenpforten wo das Dickicht der Angst mir meinen Weg versperrt wo der Rückblick die suchende Hand zerstört. Die Herrschaft der Nacht verbannt des Tages Wonne der blutrote Mond erstickt die Glut der Sonne Das Nichts erfüllt die letzten Erdenlücken, wo Särge der Leere sie mattschwarz ersticken. Das Auge der Trauer blickt tief herab vom Hügel der Tod liegt auf der Lauer, entbindet meine Flügel mein Geist schwebt hinfort zu neugebornen Sphären wo Winde der Wehmut die Lebensnsglut verzehren Nun, da der letzte Morgen wird sein so lindert die Nacht mir die unendliche Pein zum Schoß des Vergessens führt sie mich hinab Dort werd ich finden mein ewiges Grab. Genre Alternative Rock