goldenejugend Berlin Ich sehe ihr aus der Ferne eine Weile zu, es wird langsam dunkel, aber sie tanzt unbeirrt weiter. In keiner Bewegung verharrt sie lang, sie taumelt und fällt doch nicht, sie ringt mit sich. Getrieben und fast unwirklich sieht sie aus, hier im Zwielicht. Es ist, als würde sie eine Geschichte erzählen; it´s a rush of existence, your soul figures out, what will be, will be, without having doubt. Ich bin zu weit weg; cover a distance. Es ist nun, als schaut sie mich an, als würde sie mich ertappen, und mein Herz schwappt mir in Wellen bis zum Hals; my thoughts cut out my love in pieces, but i stay till i fall apart. i want to be clear. Die weißen Schwäne sind eingeschlafen und treiben im tiefschwarzen Hafenbecken umher. Ich höre eine Stimme. Im Dunkel steht ein Mann, er hat etwas in der Hand. Ich komme näher. Auf der Brücke zum Trockendock bleibe ich stehen und halte meinen Atem an. Er singt, was sie tanzt und sie tanzt, was er singt, die Nacht bricht ein, aber hier wird es heller um sie herum, wie ein Glühen, fast kann ich es spüren, und es wird wärmer, viel wärmer. Bin ich denn wach? Jetzt höre ich die Trommeln, das Schlagzeug, ich spüre es pochen in meinen Adern. Ich fühle mich jung; Ich sehe das Gold. (Text: Christina W.)