published on
Mehr als Namen - Frauen*räume schaffen
Mit diesem Audiowalk laden wir euch ein, das Rudower Frauenviertel zu erkunden. Folgt den Stationen auf der Karte und den Anweisungen im Audio Walk. Bei manchen Tracks stehen wir ein Weilchen an einem Ort, bei anderen Tracks bewegen wir uns von einer Station zur nächste. Ihr könnt diesen Audiowalk jederzeit laufen. Ihr braucht knapp 2 Stunden, wenn ihr euch Zeit nehmt und zwischendurch stehenbleibt und euch umschaut. Natürlich könnt ihr euch die Tracks auch so anhören, aber ein richtiges Bild ergibt sich erst, wenn sich Sound und Ort verbinden. Also fahrt ins Frauenviertel und biginnt den Walk hier: https://maps.app.goo.gl/KT6PyyeHYMPfvNrw5
Zum Projekt
„Eine Frau kann Großes leisten, wenn sie die richtige Ermutigung und Unterstützung hat.”
Christine de Pizan, «Das Buch von der Stadt der Frauen», 1404
Das Frauenviertel in Rudow – ein Stadtteil am Rand Berlins, doch auch ein Symbol. Hier tragen alle Straßen Frauennamen: Spuren von Leben, Arbeit, Fürsorge und Widerstand. Zwischen den Häusern summen Geschichten – wie Bienen im Schwarm. Sie erzählen von Sichtbarkeit, Gemeinschaft und Mut. Von Frauen, die Räume schufen, Gesetze änderten, Kinder heilten und Archive bewahrten.
Das Projekt „Mehr als Namen – Frauen*räume schaffen“ von Schauspielerin und Regisseurin Mareike Wenzel und Künstlerin und Architektin Anna Krenz lädt dazu ein, feministische Stadtgeschichte neu zu entdecken. Gemeinsam mit anderen Frauen* begeben sie sich auf die Spuren historischer Frauen, ziehen Parallelen zur Gegenwart und schreiben neue Geschichten für ein Frauenviertel der Zukunft.
Mareike Wenzel entwickelte das Konzept für den Audiowalk. Sie führte Gespräche mit Expertinnen wie Claudia von Gélieu, Politikwissenschaftlerin und Autorin aus dem Frauenviertel Rudow sowie anderen Expertinnen und Frauen* rund um das Frauenviertel und darüber hinaus. Diese Stimmen verwebt sie mit den Geschichten der namensgebenden Frauen sowie mit fiktiven Geschichten über Bienen und das Zusammenleben, Erzählung über Sichtbarkeit und Selbstbestimmung.
Anna Krenz entwickelte das visuelle und theoretische Manifest der feministischen Stadt, basierend auf Analysen und Recherchen im Frauenviertel sowie auf ihrer urbanistischen Theorie des „Spiral Model“. Das Manifest entsteht in Text und Illustration und bildet ein künstlerisches wie methodisches Nachdenken über Stadt, Geschichte, Gegenwart und Zukunft.
Inspiriert vom Leben der Bienen – den ältesten Architektinnen der Welt – verbindet das Projekt Fürsorge, Gemeinschaft und nachhaltige Stadtentwicklung. Gemeinsam schaffen Wenzel und Krenz ein vielschichtiges Narrativ über feministische Stadtgestaltung.
Die Publikation, Karte zum Walk und weitere Informationen findet ihr unter: https://ambasadapolek.org/mehr-als-namen-frauenraeume-schaffen/
Publikation ― Illustrationen, Texte, Grafik und Gestaltung: Anna Krenz
Audiowalk ― Interviews, Texte, Sound und Gestaltung: Mareike Wenzel
Stimmen im Audiowalk: Claudia von Gélieu, Bärbel Ruben, Karin Korte, Flamingo e.V., Danae Schmitt, Daniela Dachrodt und weitere
Ein besonderer Dank an: Frauentouren, Museum Neukölln, Flamingo e.V. und alle, die das Projekt mit Rat und Tat unterstützt haben
Empfehlungen:
FRAUENTOUREN | Claudia von Gélieu www.frauentouren.de
Flamingo e.V. www.flamingo-berlin.org
Das Projekt wurde durch den Fachbereich Kultur des Bezirksamts Neukölln von Berlin gefördert
- Genre
- Storytelling
Contains tracks
published on
published on
published on
published on
published on