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Meister Nadelöhr - Fernab der Heimat spielt der Fuchs das Lied der Melancholie

NADELÖHR on January 22, 2013 11:08

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    ------------------------------------------------------Titel----------------------------------------------------------------------------

    01- Trummer&Scholz - Floyd
    02 - BE MAJOR - MovesAreChanged
    03 - David K - Meet You (Thomas Lizzara Remix)
    04 - MØENSTER - WØELFES EDIT || DANKE an Cherieee für die Info :)
    05 - Ellie Goulding - Roscoe (David B Edit)
    06 - Nul feat. Jo Ke - Foo
    07 - Gütezeichen - Bad to Bone ( Constantijn Lange Remix )
    08 - Rashid Ajami - Rule The World (Soul Button Epic Remix)
    09 - Fabu - Going Through
    10 - Niconé & Sascha Braemers - Hands On Ane Bruns Let Myself Go

    --------------------------------------------------Gedankengänge----------------------------------------------------------------------

    Fernab der Heimat Spielt der Fuchs das Lied der Melancholie

    Es ist wieder einmal eine Nacht die ich vor meinem PC verbringe, obwohl ich doch so viel anderes machen kann, will oder möchte. Neben mir eine Flasche eines frischen Weißweins, mittlerweile halb leer. Draußen funkeln Sterne, verführen mich zu einer Reise durch meine Gedankenwelt.

    Melancholie macht sich breit, umfasst mich mit ihrem einschlummernden, warmen Griff um mich kurz darauf wieder der Kälte der Realität preiszugeben.

    Im Hintergrund leise Musik. Café del Mar oder wie meine Freundin so schön sagt: Fahrstuhlmusik. Meine Gedankenwelt kreist weiter, ich frage mich, was wohl meine kleine Oma gerade macht? Sollte ich sie anrufen? Blödsinn es ist 04:00 Uhr morgens.

    Meine Gedanken gehen weiter, ich hoffe meiner großen Oma und Opa geht es gut? Aber warum melde ich mich eigentlich so selten? Warum? Ratlosigkeit durchstreifen meine Gedanken. Ob meine Papa gerade schlaflos im Bett liegt und TV schaut um in den Schlaf zu kommen?

    Warum bin ich eigentlich nicht bei ihm? Warum bin ich so weit weg von ihm? Ist wirklich Geld der einzige Grund? Oder ist es doch die Perspektivlosigkeit oder die Angst des Versagens in die Heimat zurück zu gehen?

    Ob meine Mama gerade Nachtschicht hat? Sollte ich sie einfach anrufen? Aber was ist, wenn sie doch morgen früh auf Frühschicht muss?

    Meine Schwester wohnt nur 60km weit weg von mir! Und ich schaffe es trotzdem sie nur in der Heimat zu sehen, warum nur? Ist das so gewollt...?

    Meine Gedanken gleiten weiter... Warum hab ich eigentlich keinen Kontakt mehr zu meinen Cousinen, mit denen ich meine Kindheit verbracht hab, warum? Warum kann ich ihnen nicht beistehen wenn es ihnen schlecht geht?

    Wo bleibt das Besondere im Leben auf das man wartet? Wieder entgleiten meine Gedanken in ferne, vergangene Träume. Entführen mich in ihre Welt, geben mir Halt den ich suche.

    Ich gleite über Wiesen, vorbei an dem Baum auf den ich als Kind immer geklettert bin. Ich denke an Freunde die ich zurückließ, als ich mich auf die Reise machte. Auf die Reise nach dem Neuen im Unbekannten. So weit und doch so nah.

    Ich vermisse sie, vermisse das Vertraute das sie umgab. Ich denke an die guten Zeiten die wir hatten, denke an die schlechten. Jeder Streit scheint nun lächerlich, jedes Lachen so vergänglich.

    Ihre Bilder in meinem Kopf verschwimmen zu einer grauen Masse, die alles in sich aufsaugt was vergeht. Sie ist das Vergessen. Sie ist der Tod. Der Tod der Vergangenheit. Ich versuche Erinnerungen aus ihr herauszuziehen. Teilweise klappt es, aber meistens entgleiten sie mir aus meinen Fingern bevor ich sie zu fassen bekomme.

    Nun höre ich das gleiche Lied schon drei mal. Drei Mal, und jedes Mal verändert es sich. Jedes Mal wird ein anderer Teil wichtig und interessant. Das Klangbild ändert sich jedes Mal. Mal wohlig warm, mal jagt es einem einen kalten Schauer über den Rücken.

    Der Tag war lang, die Nacht war kurz. Ich denke es wird Zeit schlafen zu gehen und auf die Träume zu hoffen die man schon lange vermisst.

    Ich möchte mich noch bei meine Großeltern bedankenden, Danke das ihr so wunderbare
    Kinder Herangezogen habt. Danke auch an meine Eltern ihr hab alles richtig gemacht. Danke an meine Schwester und Cousinen das ich mit euch meine Kindheit verbringen dürfte. Danke an meine Freunde für die Schönen stunden auf der Skateanlage. Danke das es euch gibt und Danke das man sich immer noch so gut versteht auch wenn man sich nur einmal im Jahr sieht..... DANKE

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