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The Rumour Said Fire - Voyager (taken from the Album "Dead Ends")

Believe Digital Germany on April 04, 2013 10:23

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Jesper Lidang ist ein Mann, der weiß was er will. Dieses Mal hat es fast zwei Jahre gedauert, eine neu entfachte Do-it-yourself Einstellung und eine Menge harte Arbeit, bis Jesper und seine Band The Rumour Said Fire nun endlich da angekommen sind, wo sie sein wollen.

Am 05. April erscheint mit “Dead Ends“ das zweite Album von The Rumour Said Fire. Darauf kombinieren die Dänen neue Elemente und originale Demos, um Lo-Fi und Hi-Fi Sound miteinander verschmelzen zu lassen. Mit einem guten Mikrofon, einem Vorverstärkers und durch unermüdliches Abspielen und Wieder-Abspielen setzt "Dead Ends" den Fokus auf die Schönheit von Lo-Fi Sound. Damit ist es Springsteens Album "Nebraska" nicht ganz unähnlich - auch dieses besteht ausschließlich aus Demoaufnahmen und klingt gerade deswegen umso besser.

Um auf “Dead Ends“ den Sound zu erreichen, nach dem er so lange gesucht hatte, fand sich Jesper Lidang während des Entstehungsprozesses in der Rolle als Songschreiber, Gitarrist, Sänger und Co-Produzent wieder. "Alles selbst zu machen war und ist der einzige Weg für mich.", sagt er, "Als ich die ersten Skizzen und Zeilen für "Dead Ends" schrieb, hatte ich das Gefühl, die Kontrolle zurückzugewinnen. Dieses Gefühl kannte ich noch aus der Zeit, als ich mich von meiner alten Band trennte und aus meiner Heimatstadt wegzog, um The Rumour Said Fire zu gründen; Die Empfindung, das Richtige oder etwas Wahres zu erschaffen."

In Kopenhagen geboren, wuchs Jesper Lidang in einer winzigen Stadt mit Namen Farsø an der Nordspitze Dänemarks auf. In einem Städtchen mit weniger als 3500 Einwohnern passiert nicht wirklich viel und so suchte Jesper nach seinem ganz eigenen Nervenkitzel, den er bald in der umfangreichen Plattensammlung seines Vaters fand.

"Wenn ich allein war, blätterte ich durch die Alben und spielte die, die am besten aussahen" sagt er. "So hörte ich Velvet Underground und eine Menge Zeug von Lou Reed, aber auch Bob Dylan und Paul Simon. Ich glaube, Paul Simon war die erste Musik, die ich wirklich liebte. Dasselbe Gefühl hatte ich, als ich zum ersten Mal die Stone Roses hörte. Ihrem ersten Album fühlte ich mich einfach irgendwie verbunden..."

Als Teenager hörte Jesper The Cure und eine Menge amerikanische Punkmusik. Er hing mit Freunden ab, ging Skaten und versuchte herauszufinden, was er mit dem Rest seines Lebens anstellen sollte. Er fing an, in einer Band zu spielen, fand darin aber nie das Gefühl, das er sich davon versprach

Nachdem Jesper 2008 seinen Abschluss an der Universität in Aarhus ablegte, zog es ihn in seine Geburtsstadt Kopenhagen zurück.

Mit der Idee einer komplett neuen Band in seinem Kopf, lernte er über gemeinsame Freunde den Drummer Christian

Rindorf, den Gitarristen Søren Lilholt und den Bassisten Kaspar Nissen kennen. Sie setzten sich zusammen, tranken Bier und spielten einige der Songs, die Jesper geschrieben hatte und auf die sie sich alle sofort verständigen konnten. Sie nannten ihre Band The Rumour Said Fire. "Es gibt ein Gerücht, aber niemand weiß ob es wahr ist oder eine Lüge", sagt Jesper zur Bedeutung des Bandnamen, "es gibt diesen Zustand der Unsicherheit; man befindet sich dynamisch auf einem konstanten Scheitelpunkt. Es ist wie das Leben in seiner Essenz: Du kannst nie wissen was passiert, solange du es nicht durchlebt hast und einen Schritt weiter gegangen bist."

Mit ihrer ersten EP "The Life and Dead of A Male Body" und dem Hit "The Balcony" feierten The Rumour Said Fire einen großen Erfolg in Dänemark und konnten über 30.000 Alben verkaufen. Im Frühjahr 2010 nahmen sie im Moon Studio in Kopenhagen ihr Debütalbum "The Arrogant" auf. "The Arrogant" ist ein traumhaft warmes Album, von Leuten gemacht, die Popmusik für genau die richtigen Gründe lieben; Eine berauschende Mischung aus harmonischem Gesang und aufsteigenden, unverfälschten Pop-Schwingungen.

Im Herbst 2012 stellten The Rumour Said Fire mit “Dead Ends“ schließlich ihr zweites Album fertig. Bezieht man die Hinweise auf Bands aus Jesper's Jugend genauso ein wie auch die auf die surrealistischen Texte von Lautremont oder Rimbaud, die Jespers Lyrics inspirieren, kann man auf “Dead Ends“ Echos von This Mortal Coil oder The Cocteau Twins hören, die sich etwa durch die komplexen Synthiemelodien in einem Song wie "Voyager" ziehen, oder von den Trommeln, die "The Oracle" unterstreichen, widerhallen.
"Ich mag einen geheimnisvollen und gespenstischen Sound viel lieber als Hi-Fi Sound, erklärt Jesper. "Die meisten Platten, die ich liebe, haben einen total miesen Sound. Mein Weg hat mich vom Untergrund zu Pop geführt, ohne dass ich je einer der beiden Kategorien abgeschworen hätte. Genau das ist es auch, was ich will. Wie als wir über unseren Namen und den unsicheren Status zwischen finalen Zuständen geschwärmt haben - das trifft auch in Bezug auf den neuen Sound zu."

"Ja, der Sound ist neu. Die Worte sind neu. Die Songs sind neu. Alles ist neu, denn ich wiederhole mich nicht. Und tue es doch. Ich wiederhole alles und jeden zu allen Zeiten." Jesper Lidang, ein Surrealist bis zum Schluss. Gut für “Dead Ends“.

Released by: Believe Digital
Release date: Apr 5, 2013
ISRC: DK-MS5-12-00102

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